31. Juli 2012

blind-date







Leute, ich schwör's: Ich hatte noch NIE ein Blind-Date und schon gar nicht mit einem Paket, bis letzte Woche und das kam so:

Während meiner Abwesenheit erreichte mich eine liebe Anfrage von Karolina. Ob ich einverstanden wäre mit einem kleinen Tausch "something made by me for something made by Mina..."

Und ob ich einverstanden war, ... ich liebe Überraschungen!



Außerdem muss man ja alles im Leben mal mitgemacht haben, ne?!




Karolina hat sich wirklich so viel Mühe gemacht und alles so liebevoll verpackt, dass mir glatt die Spucke wegblieb!

Ich habe u. a. eine Seife bekommen, die Karolina aus Griechenland mitgebracht hat. Ab sofort kümmert sich nur noch Aphrodite höchstpersönlich um mein Äußeres (wer sonst?)!


Der Korb ist, by the way, einer der gefühlten zwölftausend "Palmtree-Baskets" aus dem Urlaub (hier die Mini-Ausgabe).  Wenn man sie wässert, eine große Schüssel hineinstellt und sie so trocknen lässt, verändern sie ihre Form dementsprechend!




Weiterhin ein super-leckerer Erdbeer-Tee, der mich mein Leben ab sofort NOCH mehr genießen lassen wird... 

(Wie soll das bloß gehen - noch mehr???)





Und diese tollen "punktigen" Servietten...

Dazu die kleine Ermahnung auf dem Schild (ich dachte "Karolina muss mich kennen" - tut sie aber nicht!). Und überhaupt: Wie sollte ich DA denn noch ruhig bleiben???




Lost in space... so sieht übrigens ein Magnum-Eis aus, wenn man es beim Fotografieren vor lauter Telefonieren nebenbei vergisst...





...ergab aber ein schönes Fotomotiv, wie ich finde und geschmeckt hat es dann sogar auch noch!!!



Und dann DAS:



Dieses handgemachte Scrapbook nebst Karte! Ist das nicht toll! Karolina macht so etwas tatsächlich selber! Mir ist es ein Rätsel, wie man so etwas Schönes selber herstellen kann! Ich werde mich wohl weder trauen, je einen einzigen Buchstaben hineinzuschreiben, noch etwas hinein zu kleben... So wird es meinen Schreibtisch fortan zieren und mich jedes Mal verzückt an Karolina erinnern!




Und dann auch noch, als wäre es nicht längst schon genug, dieses schöne selbstgenähte Kissen mit dem schwarzen Stern!!! Wie toll ist DAS?

Ich wusste wirklich nicht, wie mir geschah, denn so ein Tausch-Erlebnis hatte ich bislang noch nie!

Das Lustige ist, dass Karolina weder wusste, dass ich alte Seifen sammle, noch dass ich, neben Kaffee, gerne Tee trinke... Ist das cool oder ist das cool??? Es ist ZIEMLICH cool!




Mir bleibt jetzt nur noch, auch ein Geschenk für Karolina vorzubereiten... puh, das wird schwer! (Karolina, you have to be patient for some more time, you know...)

Macht's gut!

Mina 

PS: Ich habe mich natürlich längst bei Karolina bedankt und das in einer buchstabenleeren Mail, weil ich doch wiedermal sprachlos war! 

(OK, das ist Quatsch, Worte habe ich schon benutzt) ;-)))

28. Juli 2012

Der frühe Vogel fängt den Wurm...




Heute hatte ich das große Glück meine liebe Susanne (hat jemand übrigens wieder Lust auf Wohnreportagen... einfach klicken und sich trauen;-) ...) auf die early-bird Messe in Hamburg zu begleiten...








Auch wenn viele von Euch (wie ich ja auch) dem Pünktchen-, Karo- und Streublümchenlook nach wie vor verfallen sind... 






...Mädels,  der Industrial-Style ist nicht mehr wegzudenken!






Und ich muss sagen: Ich finde ihn einfach mega-cool! Aber auch da kommt es, wie immer, auf die richtige Mischung an...




So, ich versuche denn mal aus unserem Haus ein Loft zu zaubern... bis später...

Mina 




27. Juli 2012

Der Blick auf mich...


Während meines Urlaubes hat mich Denise von Fräulein Ordnung zu einer kleinen Fragerunde eingeladen. 


Das Thema der Fragerunde: 

WOHNEN




Und dies sind die Spielregeln: 

1. Erzähle wer dich getagged hat. Habe ich schon getan.

2. Schreibe 8 Dinge über dich auf, die zum gewählten Thema passen. Das kommt gleich...

3. Tagge lustig weitere Leute, sag ihnen Bescheid & gib ihnen ein Thema vor. Das kommt ganz zum Schluss dieses Posts.




8 Dinge über mich:







Ich war schon immer wohnlustig. Bereits als Kind fing ich plötzlich heimlich an (zum Schrecken meiner lieben Mutter), alle beweglichen Gegenstände meines Kinderzimmers mit Farbe, die ich im Keller fand, zu bemalen. Es gab die rosa, die hellblaue und als Jungendliche bereits die weiße Phase.










Wie andere Leute wohnen ist mir ziemlich egal. Das heißt: Ich schaue natürlich total gerne schön eingerichtete Häuser und Wohnungen an, aber ich mag es nicht, wenn jemand zu mir sagt: "Du wohnst so schön, da mag ich Dich fast nicht herein bitten." Hä? Das ist wirklich schon vorgekommen! Da glaube ich manchmal, es hakt! Ich glaube auch nicht, dass es mir bisher jemand wirklich abgenommen hat, aber es ist so: Jeder so, wie er mag  und Unordnung anderer Leute finde ich gemütlich (ich muss es ja nicht aufräumen)!










Womit ich auch schon beim nächsten Punkt wäre. Ich zeige im echten Leben nicht so gerne, wie ich wohne. Nein, wirklich! Das ist jetzt wahrscheinlich ein Fall für den Wohnpsychologen, aber ich habe hier mit meinem Blog eine Plattform gefunden und liebe es so wie es ist. Wenn mich hier zu Hause jemand direkt anspricht und fragt, ob er mal das frisch renovierte Zimmer ansehen darf, dann zeige ich es auch gerne, aber ich falle nicht mit der Tür ins Haus, und frage jeden "willste mal mein Haus sehen...?", versteht ihr?












Ich mag nicht aufräumen. Wirklich! Vor allem nicht das, was andere unordentlich machen. Darum versuche ich stets eine gewisse Ordnung zu erhalten, damit ich hinterher nicht vor einem Berg stehe, der mir zu hoch zum Erklimmen scheint. Wehe, einer sagt "faule Socke"!










Ich habe vor vielen Jahren, kaum dass ich zu meinem Mann in seine Wohnung gezogen bin, mit ihm gemeinsam begonnen (nach gefühlter achtwöchiger Überredungsphase), alle Schlingenberber-Teppiche (!) herauszureißen, den Pitchpineboden (!) freizulegen, alle Wände von Textiltapeten (!) zu befreien und eine neue (weiße) Küche zu kaufen. Am Ende war er hellauf begeistert! Ich auch. Von ihm UND der Wohnung!









Ich würde am liebsten vollkommen puristisch in einem weißen Haus mit nur einer Handvoll Möbel wohnen. Da ich das aber niemals schaffen werde, lebe ich so, wie jetzt am besten. Also in Weiß. Das ist clean und verschafft einem viele Möglichkeiten. Ich hätte es aber gerne noch viel weißer, daran arbeite ich... Hauptsache ich habe viiiiel Platz! Und würde ich so leben, hätte ich meinen Blog nach drei Tagen wieder schließen können, mangels Ideen...










Ich mag nichts sammeln. Habe aber unzählige Plaids, viele weiße Kannen, Lampen, Kissen, Geschirr, ...










Ich bin Wohnzeitschriften verfallen. Punkt.






Nun bleibt mir nur noch, 5 BloggerInnen zu finden, denen ich dieses kleine Fragespiel aufs Auge drücken kann ;-) ich nominiere also in alphabetischer Reihenfolge ihrer Vornamen:


Amalie von Amalie loves Denmark
Birgit von Smukketing
Dagi-Mara von House of ideas
Thommy von Thommy im Glück
Ulla vom Efeuwald 


Natürlich nur, wenn ihr mögt. Alles vollkommen zwanglos! Das Thema bleibt bestehen: WOHNEN


Wir lesen uns...




Mina 



26. Juli 2012

Der Duft Deiner Kindheit




Ich bin ja ein bekennender Nasenbär und darum hätte ich diesen Post auch  eigentlich entsprechend betiteln müssen, aber es erschien mir dann doch zu naiv. Selbst der jetzt gewählte Titel klingt mir eigentlich fast zu melancholisch. Denn ich halte es in meinem Leben stets nach dem Motto

"lebe im Jetzt und nicht in der Vergangenheit".

Ab und zu jedoch wird man unwillkürlich an Dinge erinnert, ohne dass man dieses selbst steuern kann. Und alle kennt ihr es: Man geht irgendwo vorbei und plötzlich weht einem etwas um die Nase: Ein vertrauter Duft und zack ist damit eine ganz bestimmte Erinnerung an etwas aus längst vergangenen, manchmal sogar vergessenen, Zeiten verknüpft. Das kann so vieles sein:

Ein Foto meiner Mutter, mit ihrem ersten Auto - ich liebe den Käfer auch heute noch!!! Zwar kein Geruch, aber alt...

Alte Parfums, oder vielleicht gar der Duft von Papas oder Opas Rasierwasser... die Tante, die nach "Tosca" roch...


Auf dem Bild: die uralte Rasierwasserflasche meines Vaters, der leider schon viele Jahre tot ist


 Der Geruch von Bohnerwachs in Treppenhäusern, ja selbst Schuhcreme und Grünkohlgeruch rufen bei mir bestimmte Erinnerungen hoch.

Foto: Internet

Der Geruch von eingekochter Marmelade oder, noch besser, von eingekochten Johannisbeeren, die zu Saft verarbeitet werden...





Der rechte Zinktopf ist übrigens noch der originale Einkochtopf meiner Oma! Ja, und natürlich sehe ich auch, dass das Unkraut zwischen den Steinen wächst... (hat vielleicht jemand Lust und Zeit? - Ich leider auch nicht...)




Der Geruch, den der Regen auf warmer Sommererde hinterlässt, vielleicht sogar der Geruch eines U-Bahn-Schachtes? Aber ganz bestimmt frisch aufgezogene Bettwäsche, die dann meist so schön raschelte, weil man sie noch mit Stärke wusch und bügelte...




 Sonnencremeduft aus Kindertagen...


ok - hier nur Creme, leider ohne Sonne ;-)



Manchmal rieche ich plötzlich den Schulgeruch meiner alten Schule (und unwillkürlich krampft sich mein Magen zusammen;-), die älteren unter Euch (ich selbst wurde Mitte der Siebziger eingeschult), werden wissen, was ich meine: Die alten Kopien aus Grundschultagen, die noch "Matrizen" hießen und lila waren -  wurden sie verteilt, hielt ein jeder Mitschüler erst einmal sein Näschen daran und schnüffelte... und alle machten dann: "iiih bääh"




Der Geruch meines alten Lederschulranzens...





Ok - der Geruch von Mottenkugeln ist abartig, aber die Dose konnte ich hier so schön inszenieren ;-) seht ihr:

 (Annabelle drängelt sich aber auch immer vor!)




 Oder der Geruch einer Bücherei und natürlich der Duft frisch abgemähter Sommerwiesen...




 Es gibt so vieles, was unsere Nase abspeichert und unser Gehirn ad hoc abzurufen scheint, ob wir es wollen oder nicht, eine Regung, die nicht zu manipulieren ist und der sich keiner recht entziehen kann. Gleiches passiert auch, wenn wir Musik hören oder bestimmte Klänge. Aber das ließ sich zu schlecht bebildern.

Mich fasziniert es und ich habe versucht, all das einmal bildlich festzuhalten.

Vielleicht wecke ich die ein oder andere Erinnerung in Euch, oder ihr habt selber Düfte, die Euch im Geiste mit ganz bestimmten Erlebnissen zusammenbringen. Schreibt es mir ...

Mina

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